Glossar

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R

Rechnungsbetrag

Der vom Käufer eines Zins-Terminkontraktes an den Verkäufer zu zahlende Betrag, berechnet aus dem offiziellen Schlußabrechnungspreis multipliziert mit einem von der Börse für die jeweilig gelieferte Anleihe ermittelten Preisfaktor, zuzüglich der Stückzinsen.

Relative Gewinne/Verluste

Bei den relativen Gewinnen/Verlusten werden nicht die absoluten Höchst- oder Tiefststände zur Berechnung der Gewinner/Verlierer herangezogen, sondern die relativen Höchst- und Tiefststände. Relativ daher, da die Kurse immer im Vergleich zum Gesamtmarkt (Index, in dem die Aktie vertreten ist) gesehen werden. Beispiel: Ist Daimler-Chrysler auf 52-Wochen-Sicht um 12% gefallen, der Dax hingegen um 20%, so ist Daimler-Chrysler relativ um 8% gestiegen. Mit diesem Tool haben Anleger die Möglichkeit, die Kursentwicklung einer Aktie im Verhältnis zum Gesamtmarkt zu betrachten.

Report

Im Börsenhandel: Unterschied zwischen dem Nennwert und dem höheren Kurswert eines Wertpapiers, ausgedrückt in % des Nennwerts. Im Devisenhandel: Differenz zwischen dem Kassakurs und dem höheren Terminkurs.

Report

Marktsituation, in der die Preise für weiter entfernte Kontraktfälligkeiten höher sind als für näherliegende Kontraktfälligkeiten.

Reverse Split

Der Reverse Split ist der umgekehrte Prozess eine Aktiensplitts. Mehrere Papiere einer börsennotierten Gesellschaft werden zu einer Aktie zusammengefasst. Damit erscheint die Aktie optisch teurer. Gerade nach einem starken Kursverfall oder Kapitalmaßnahmen im Zuge von Abspaltungen erwägen Gesellschaften diesen Schritt. Die Vorteile des Aktiensplitts, wie höhere Liquidität und damit bessere Handelbarkeit, werden für einen optisch höheren Kurs aufgegeben.

REX

Abk.für: Deutscher Rentenindex. Er wird von der Deutschen Börse ermittelt und gibt den gewichteten Durchschnittskurs von 30 idealtypischen deutschen Anleihen wieder. Der REX wird sowohl als Kurs-Index als auch als Performance-Index ermittelt.

Risikomanagement

Maßnahmen zur Kontrolle des Risikos auf einer Position durch den Einsatz von Financial Futures und Optionen.

Routine-Swap

Austausch der Zinssätze für unterschiedlich verzinsliche Mittelaufnahmen.

Rumpfgeschäftsjahr

Ein Rumpfgeschäftsjahr ist ein verkürztes Geschäftsjahr, das bei einer Verschiebung des Geschäftsjahresendes entsteht. Das Rumpfgeschäftsjahr deckt den Zeitraum zwischen dem Ende des letzten Geschäftsjahres nach altem Rhythmus und dem Anfang des ersten Geschäftsjahres nach neuem Rhythmus ab. Beispiel: Die RWE AG hat ihr Geschäftsjahr umgestellt. Nach einem Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dez. 2000 stimmt das Geschäftsjahr der Holding nun mit dem Kalenderjahr überein.

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