Ad-hoc-Mitteilungen

Nach Art. 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung - MMVO) müssen Inlandsemittenten von Finanzinstrumenten Insiderinformationen, die sie unmittelbar betreffen, unverzüglich veröffentlichen.

Zweck der Ad-hoc-Publizitätspflicht ist die Gewährleistung einer vollständigen und ordnungsgemäßen Markttransparenz, die eine Voraussetzung dafür ist, dass alle Wirtschaftsakteure an integrierten Finanzmärkten teilnehmen können und von wesentlicher Bedeutung, um Insidergeschäften und der Irreführung von Anlegern vorzubeugen.

Diese Regelung gilt seit dem 3. Juli 2016. Ältere Meldungen basieren auf dem davor geltenden § 15 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG).


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Deutsche Wohnen AG: Ergebnis der Portfolioneubewertung


Deutsche Wohnen AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Nachdem die Deutsche Wohnen AG im Juli 2007 die Berliner GEHAG-Gruppe erworben hat, wurde das am 30. Juni 2007 aus rund 50.400 Wohneinheiten bestehende Wohnimmobilienportfolio der Deutsche Wohnen AG zum Stichtag 30. Juni 2007 von der Catella Property Valuation GmbH Chartered Surveyors einer einheitlichen Neubewertung unterzogen. Hintergrund für die Neubewertung ist die Umstellung der Bilanzierung des Immobilienvermögens von der Anschaffungskostenmethode auf die Fair Value-Methode gemäß IAS 40 anlässlich der Erstellung des Börsenzulassungsprospektes für die im Rahmen der GEHAG-Akquisition ausgegebenen neuen Aktien.

Aus der Neubewertung resultiert ein gesamter Marktwert des Wohnungsbestands (Fair Value gemäß IAS 40) von rund EUR 3,10 Milliarden (EUR 954 pro m²).
Der Net Asset Value der neuformierten Deutsche Wohnen-Gruppe beläuft sich auf Basis des Pro Forma-Konzernabschlusses zum 30. Juni 2007 auf rund EUR 1,04 Milliarden. Bezogen auf 26,4 Millionen umlaufende Aktien ergibt sich ein Net Asset Value je Aktie von EUR 39,39. Der Pro forma-Konzernabschluss berücksichtigt die vorläufige Kaufpreisaufteilung auf die Vermögenswerte und Schulden. Im Rahmen der endgültigen Kaufpreisaufteilung kann sich der per 31. Dezember 2007 zu ermittelnde Net Asset Value gegenüber dem hier genannten Wert noch verändern.

Die Prognose für das Jahresergebnis nach Steuern der neuformierten Deutsche Wohnen-Gruppe belief sich bislang auf ca. EUR 1 Million. Eine neue Ergebnisprognose werden wir mit Veröffentlichung des Konzernabschlusses zum 30. September 2007 am 27. November 2007 abgeben.



Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Neben den o. g. rund 50.400 Wohneinheiten wurden 429 Gewerbeeinheiten und rund 16.200 Stellplätze in die im Discounted Cash Flow-Verfahren durchgeführte Portfoliobewertung einbezogen.

Der Net Asset Value hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2006 (rund EUR 726 Mio.) um rund EUR 314 Mio. bzw. rund 43 Prozent auf rund EUR 1,04 Milliarden zum 30. Juni 2007 erhöht. Je Aktie erhöhte sich der Net Asset Value um EUR 3,10 bzw. rund 9 Prozent auf EUR 39,39.
Zum 30. Juni 2007 wurde ein Pro Forma-Konzernabschluss der neuformierten Deutsche Wohnen-Gruppe erstellt. Dieser Pro Forma-Konzernabschluss ist Bestandteil eines in den kommenden Wochen zu veröffentlichenden Börsenzulassungsprospekts für 6,4 Millionen neue Inhaberaktien der Deutsche Wohnen AG, die im Rahmen der GEHAG-Akquisition begeben worden sind (Aktienkaufpreiskomponente). Für diese Zwecke wurde eine vorläufige Aufteilung der Anschaffungskosten auf die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert durchgeführt. Eine endgültige Aufteilung muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Erwerbszeitpunkt erfolgen.

Nachdem im Pro Forma-Konzernabschluss zum 30. Juni 2007 die angekündigte Umstellung vom Anschaffungskostenmodell auf das Fair Value-Modell vorgenommen wurde, ist der Fair Value des Wohnungsbestands erstmals Bestandteil der Konzernbilanz. Der Net Asset Value der neuformierten Deutsche Wohnen-Gruppe entspricht damit dem Eigenkapital der Gruppe, vermindert um latente Steuern, die im Zusammenhang mit der Fair Value Bewertung stehen. Damit orientiert sich die Deutsche Wohnen an den Empfehlungen der European Public Real Estate Association (EPRA).


Hubert Bonn
Head of Investor Relations

Telefon: +49 (0)6131 4800 262
email: hubert.bonn@deuwo.com




23.10.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
 
Sprache:Deutsch
Emittent: Deutsche Wohnen AG
Pfaffenwiese 300
65929 Frankfurt am Main
Deutschland

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Fax:+49 (0)6131 4800 4441
E-mail: hubert.bonn@deuwo.com
Internet: www.deutsche-wohnen.de
ISIN: DE000A0HN5C6, DE0006283302
WKN:A0HN5C, 628330
Indizes:SDAX
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München, Stuttgart  
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